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SAVANNEN-TRATSCH
 

Nach Sonnenuntergang „glühen die Drähte“ – dann unterhalten sich Elefanten besonders gern, und das auf bis zu zehn Kilometer Entfernung.


 

Diese Gesprächigkeit liegt vor allem an den besonderen Wetterverhältnissen am Abend und am frühen Morgen, die eine Kommunikation über eine größere Distanz begünstigen.

In der Savanne wird der Schall am Tag durch die vom Boden aufgeheizte und turbulente Luft gedämpft, so dass der volle Bass der Dickhäuter schnell verhallt. Nach Sonnenuntergang kühlt der Boden ab und es entsteht ein Schall-Kanal. Jetzt kann sich die Reichweite der Rufe verdreifachen.

Elefanten können sich in einem sehr breiten Frequenzspektrum unterhalten, das von den höchsten Tönen einer Klarinette bis unter die tiefsten eines Konzertflügels reicht. Damit gehören sie zu den Tieren, die die tiefsten Töne produzieren können. Dieser „Infraschall“ ist für den Menschen nicht hörbar. Den Elefanten aber ermöglichen diese tiefen Töne - auch über große Distanzen - den Informationsaustausch über Nahrungsquellen, Gefahren und mögliche Partner.

Herausgefunden hat die Gesprächsgewohnheiten der Elefanten der Metereologe Michael Garstang, der für ein Projekt in Namibia arbeitet.

In einem von der National Geographic Society geförderten Projekt in Namibia herausgefunden. Dieses Projekt wird von der „National Geographic Society“ gefördert.

In der März-Ausgabe berichtet das Wissensmagazin „National Geographic Deutschland“ ausführlich über die Forschungen.
-hl-

Erschienen auf www.jagen-weltweit.de